Deponierung von künstlichen Mineralfasern

 

 

Abfälle künstlicher Mineralfasern, die in der EU vor 2002 produziert wurden, sind aufgrund ihrer asbestähnlichen Eigenschaften derzeit der gefährlichen Abfallart SN 31437 „Asbestabfälle, Asbeststäube" zuzuordnen.

Aufgrund dieser Zuordnung ist für die Ablagerung § 10 DVO 2008 (Ablagerung ohne analytische Untersuchung auf einem Kompartimentsabschnitt für Asbest) maßgeblich. Ein Widerspruch zu § 10 Abs. 1 Z 2 DVO 2008 besteht insofern nicht, da die künstlichen Mineralfasern aufgrund der derzeitigen Zuordnungsregeln als Abfallart „Asbestabfälle, Asbeststäube" zu behandeln sind und daher „keine sonstigen gefährlichen Stoffe" darstellen.

Lesen Sie mehr im Schreiben vom BMFLUW

Bestätigung zur Abfallannahme für Mineralwolle (Produktionsjahr nach 2002)